Verleih von Milchpumpen

Häufig wird ein Gerät nur für eine kurze, absehbare Zeit benötigt. Zweifelsohne ist es dann sinnvoll, anstatt eines Kaufes, das Gerät auszuleihen.
Jedes unserer Leihgeräte werden nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt, im Bedarfsfall auch sterilisiert und in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktion hin überprüft.

Elektrische Milchpumpen

Für jede junge Mutter besteht nach der Geburt ihres Kindes der Wunsch, daß Neugeborene auch zu stillen. Dieses Verlangen wird durch das Wissen um die Vorteile für das Kind verstärkt. Mitunter jedoch gibt es Problem, die ein Stillen im „normalen" Rahmen nicht zulassen, z.B. wenn die Milchbildung von der Mutter nur ungenügend stattfindet oder der Milchfluß gar nicht oder nur sehr unregelmäßig stattfindet, so daß es zu Engpässen bei der Versorgung des Kindes kommen kann.

In aller Regel tritt der Milchfluß erst ca. 3 Tage nach der Geburt ein. Allerdings sollte die junge Mutti bereits in den ersten Lebensstunden des Sprößlings mit dem Anlegen des Kindes beginnen, um einerseits selbst das Gefühl für das Stillen zu entwickeln, andererseits regt der Saugreflex des Kindes die Milchproduktion an. Der Gebrauch einer Milchpumpe ist zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise notwendig.

Überstürzen Sie deshalb nichts, denn bedenken Sie immer: Keine Milchpumpe kann so saugen wie ein Baby. Zudem kann der Einsatz einer Milchpumpe zum Rückgang der Milchbildung führen. Sie sollten deshalb nur im zwingenden Fall zu einer technischen Hilfe greifen. Ein solcher Fall ist vor allem dann gegeben, wenn es zum Milchstau kommt. Die Ursachen dafür können vielfältiger Natur sein, z.B. nicht vollständig entleerte Brüste im Rahmen einer Stillperiode, entzündete Brustwarzen, Kompression der Brust, psychische Probleme oder körperliche Be- oder Überlastung. In einem solchen Fall sollten Sie zwingend Ihren behandelnden Kinderarzt aufsuchen. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung kann dann die mögliche Ursache für den Milchstau erkannt werden. Zudem besteht im Bedarfsfall auch die Möglichkeit der Verordnung einer Milchpumpe.

Eine solche Verordnung gilt für 30 Tage (Primärkassen, wie AOK, BKK) oder vier Wochen (z.B. DAK, Barmer). Die einzigen Kosten für Sie wären ein anteiliger Betrag für das Zubehörset von ca. 5 Euro.

Selbstverständlich können Sie auch ohne ärztliche Verschreibung aus eigenem Entschluß oder auf Anraten Ihrer Hebamme eine Milchpumpe ausleihen. Sie müssen dann allerdings die Leihgebühren selbst tragen.

Beim Verleih einer Milchpumpe erheben wir dann folgende Gebühren:

  • Leihgebühr: Euro 1,45/Tag,
  • Kauf Zubehörset ca. Euro 25,55 und
  • Pfandgebühr Euro 40,00 (wird nach Rückgabe des Gerätes zurückerstattet)


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